Turn- und Sportverein Aue-Wingeshausen 1912 e.V.

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Kreisliga B2,
Saison 2017/18
 
SF Edertal I : TSV Aue-Wingeshausen I 3:1
 
Der Favorit hat sich durchgesetzt – und dennoch bewiesen, dass er derzeit noch nicht im vollen Besitz seiner Leistungsfähigkeit ist. „Wir haben nicht unverdient gewonnen, trotzdem war noch Luft nach oben vorhanden. Wir sind jetzt schlichtweg froh über die drei Punkte“, erklärte Michael Schmoranzer nach dem Stadt-Duell. Der Spielertrainer der Sportfr. Edertal – von vielen Trainern der Fußball-B-Kreisliga einer der Favoriten für den Meistertitel – sicherte sich gestern mit seinem Team einen 3:1 (2:1)-Erfolg gegen den TSV Aue-Wingeshausen.

Unter dem Strich war Schmoranzer trotz einiger Defizite nicht unzufrieden mit dem effektiven Spiel seiner Elf. „Das war ein gelungener Auftakt. Es war schwierig, auf dem regendurchtränkten Rasen ein gutes Spiel abzuliefern“, machte der Übungsleiter deutlich. Sportfreunde-Kapitän Mark Simon Wolf (16., 47.) und Benjamin Scholl (25.) sorgten für den Sieg der Hausherren vor rund 80 Zuschauern auf dem Sportplatz in Berghausen. Spannend hatte es zwischenzeitlich Rene Stremmel (42.) gemacht, der noch vor der Pause den TSV-Anschlusstreffer erzielte. „Das Gegentor ist in einer Phase gefallen, in der wir eigentlich Sicherheit in unserem Spiel hätten haben müssen – das Gegenteil war aber der Fall“, haderte Schmoranzer, dessen Team erst nach dem Seitenwechsel zu seinem druckvollen Spiel fand und den alten Abstand wieder herstellte. Glück für die Hausherren: Schiedsrichter Hans-Ulrich Morgenroth (SpVg Bürbach) erkannte einen Gäste-Treffer von Don von der Ahe (70.) nach einem Freistoß nicht an, da der Ball noch nicht freigegeben war. „Meiner Meinung nach war das ein klares Tor, das Aue-Wingeshausen verwehrt wurde“, gab Schmoranzer sportlich fair zu.

Sein TSV-Pendant Andreas Schneider indes war trotz der Niederlage nicht unzufrieden. „Wir sind unter Wert geschlagen worden – da war mehr drin“, haderte der neue Mann auf der Kommandobrücke. Er will auf die Leistung seiner Elf aufbauen. „Wenn wir diese Form in die neue Woche mitnehmen, feiern wir unseren ersten Heimsieg. Wir haben uns hervorragend präsentiert und uns achtbar aus der Affäre gezogen. Mit dieser Form müssen wir keine Angst haben“, konstatierte Schneider.

Schiedsrichter: Hans-Ulrich Morgenroth 
Tore: 1:0 Mark Wolf (16.), 2:0 Benjamin Scholl (25.), 2:1 Rene Stremmel (42.), 3:1 Mark Wolf (47.)

 
TSV Aue-Wingeshausen I : FC Hilchenbach II 2:1
 
Einen knappen Heimerfolg bejubelten die Kicker des TSV Aue-Wingeshausen, die damit ihre Auftaktpleite vergessen machten. Vor der Pause gelang Lukasz Terefenko der Führungstreffer, nach dem Seitenwechsel legte selbiger auch das 2:0 nach. Der zweiten „Welle“ des FCH gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Christian Stein.
Schiedsrichter: Gerhard Ehlert 
Tore: 1:0 Lukasz Terefenko (15.), 2:0 Lukasz Terefenko (57.), 2:1 Christian Stein (78.)
 
TSV Aue-Wingeshausen I - SPIELFREI
 
TSV Aue-Wingeshausen I : SV Feudingen I 3:3
 
Nur drei Tage nach dem 3:1-Sieg des SV Feudingen über den TSV Aue-Wingeshausen im Fußball-Kreispokal trafen die beiden Teams gestern Nachmittag im B-Kreisliga-Duell erneut aufeinander. Diesmal endete die Partie 3:3-Unentschieden. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht frisch genug und sind viel zu einfach in Rückstand geraten“, ärgerte sich SVF-Coach Carsten Brodbek, „allerdings haben wir dann auch Moral gezeigt und wenigstens den Punkt geholt“, erklärte der Feudinger Linienchef. Seine Mannen waren gleich nach vier Minuten durch Marcel Dornhöfer in Führung gegangen, nur sechs Minuten später jedoch glich Rene Stremmel zum 1:1-Halbzeitstand aus (10.). Wieder Stremmel war es, der nach 56 Spielminuten das 2:1 für die Gastgeber erzielte. Christian Heinrich Weller traf in der 71. Minute dann zum 3:1. In der Folge waren die Feudinger spielbestimmend, drückten den TSV in die eigene Hälfte. Der eingewechselte Marian Stuchlik senior brachte die Gäste mit seinem Treffer zum 2:3 wieder heran (75.). Und drei Minuten vor Schluss drückte Florian Hofius die Kugel nach einem Eckball zum 3:3-Ausgleich über die Linie, was für große Aufregung bei Aue-Wingeshausen sorgte. Man hatte den Ball im Seiten- nicht im Toraus gesehen. „Der Schiedsrichter hat uns heute die zwei Punkte genommen. Er hat aus einem Einwurf eine Ecke gemacht. In meinen Augen waren wir eigentlich besser“, so auch TSV-Coach Andreas Schneider. Mit jeweils vier Zählern stehen beide Vereine nun auf den Plätzen acht und neun. 

Schiedsrichter: Andreas Fürstenau 
Tore: 0:1 Marcel Dornhöfer (4.), 1:1 Rene Stremmel (10.), 2:1 Rene Stremmel (56.), 3:1 (71. Eigentor), 3:2 Marian Stuchlik (75.), 3:3 Florian Hofius (87.)

FC Benfe I : TSV Aue-Wingeshausen I 5:0
 
Während Spieler und Trainer des TSV Aue-Wingeshausen wortlos den Platz in Benfe verließen, hatten die Gastgeber allen Grund zur Freude. Anders als in der Vorwoche zeigte der FC Benfe einen gepflegten Fußball und war vor allem in der Abwehr von der ersten Minute an hoch konzentriert. „Wir haben intensiv trainiert und es hat einige deutliche Ansagen an die Mannschaft gegeben“, sagte Trainer Stefan Senner nach dem Spiel. „Unsere Abwehr und die beiden Außen haben heute einen sehr guten Job gemacht. Wir haben heute endlich umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Die Weichen stellte Abiodun Adetomi Olanrewaju mit einem Doppelpack (32./37.). Auch nach dem Seitenwechsel konnte der TSV nicht zulegen und der FC Benfe dominierte das Spiel. In der 64. Minute erhöhte Patrick Stöcker auf 3:0, nur vier Minuten legte Gerrit Blecher das 4:0 nach. Markus Gahler markierte mit dem 5:0 den Schlusspunkt (76.). In der Folge kam der TSV noch einmal besser auf, der FC Benfe beschränkte sich auf die Verteidigung und wollte ohne Gegentor über die Zeit kommen. „Mit dem Schlafwagenfußball konnte es nicht weiter gehen, in der Klasse kommst du damit keinen Schritt weiter“, meinte Stefan Senner.

Schiedsrichter: Jürgen Fick 
Tore: 1:0 Abiodun Adetomi Olanrewaju (32.), 2:0 Abiodun Adetomi Olanrewaju (37.), 3:0 Patrick Stöcker (64.), 4:0 Gerrit-Jürgen Blecher (68.), 5:0 Markus Gahler (76.)

 
TSV Aue-Wingeshausen I : SV Netphen I 0:5
 
Es war eine deftige Packung, die der TSV Aue-Wingeshausen hinnehmen musste. „Man muss davon ausgehen, dass wir uns davon auch in der kommenden Woche noch nicht erholt haben. Wir tragen derzeit einen schweren Rucksack mit uns und müssen nun daran arbeiten, dass er wieder etwas leichter wird“, erklärte Andreas Schneider. Der Coach des Fußball-B-Kreisligisten war nach der zweiten Klatsche in Folge bedient. Sein Team kassierte eine 0:5 (0:4)-Pleite gegen Primus SV Netphen und präsentierte sich dabei chancenlos. Auf dem Sportplatz „In der Wester“ in Wingeshausen markierten Kevin Kozolup (14.), Marlon Ezekwe (18.), Johannes Steinle (28., 64.) und Manuel Hatzig (30.) die Treffer für die Gäste. „Wir haben das jüngste Team in dieser Liga – das steht über allem. Wir müssen lernen, denn wir haben klasse Spieler im Team. Sie müssen nur lernen, ihre Klasse abzurufen“, erklärte Schneider. Sein Netpher Pendant indes war durch und durch zufrieden. „Wir haben verdient gewonnen und haben kein Gegentor kassiert. Das war wichtig für uns. Wir haben einen guten Fußball gespielt“, erklärte Coach Stefan Schwarz, der seinem Team als Lohn für die souveräne Leistung einen trainingsfreien Tag am heutigen Montag schenkte.
 
Schiedsrichter: Maximilian Windorf 
Tore: 0:1 Kevin Marco Kozolup (14.), 0:2 (23. Eigentor), 0:3 Johannes Steinle (28.), 0:4 Manuel Hatzig (29.), 0:5 Johannes Steinle (64.) 
 
TSV Aue-Wingeshausen I : VfB Banfe I 2:3
 
„Wir haben verdammt viel Glück gehabt, dass wir hier drei Punkte mitnehmen. Das war eigentlich ein klassisches Unentschieden. Vom Spielverlauf her wäre das wohl auch gerecht gewesen“, sagte René Röthig, Trainer des VfB Banfe, über den Sieg beim TSV Aue-Wingeshausen. Etwas anders sah das Gegenüber Andreas Schneider. Nach dem Spiel brauchte der Übungsleiter des TSV einige Minuten, um sich zu sammeln. „Der TSV hat den besseren Fußball gezeigt. Wir waren technisch deutlich besser, aber wir nutzen unsere Chancen nicht und dann verliert man eben“, sagte der TSV-Trainer.

Die Hausherren in der Wester-Arena hatten einen zeitweise sehenswerten Offensivfußball gezeigt, aber eben auch deutliche Schwächen in der Defensive offenbart. In der 21. Minute erzielte Alexander Klaus die Führung für die Gäste aus Banfe. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TSV den Druck und Jannis Daum besorgte den Ausgleich (64.). Nach 72 Minuten ging der VfB Banfe durch Spielertrainer René Röthig erneut in 1:2 in Führung. Lukasz Terefenko gab dem TSV mit seinem 2:2 neue Hoffnung, doch noch Punkte einzufahren (74.). Doch in der 83. Minute nutze Daniel Göbel eine weitere Abwehrschwäche der Gastgeber zum Endstand. „Wenn man offensiv spielt, dann lässt man eben hinten Räume zu. Das ist ganz normal – beides gleichzeitig geht eben nicht“, machte Andreas Schneider deutlich. Der TSV krankt aktuell aber deutlich an seiner Chancenverwertung. 

Schiedsrichter: Santos Chiarello 
Tore: 0:1 Alexander Klaus (21.), 1:1 Jannis Daum (64.), 1:2 Rene Röthig (72.), 2:2 Lukasz Terefenko (74.), 2:3 Daniel Göbel (83.)
 

Sportfreunde Eichen-Krombach - TSV Aue-Wingeshausen 7:0
Keine Chance ließen die spielfreudigen Hausherren dem Gast aus Wittgenstein. Vor allem Julian Quaas (6./26./35./84.) hatte sein Visier prächtig eingestellt. Je einmal waren Pascal Zimmermann (33.), Fabian Kölsch (54.) und Daniel Argandona (81.) erfolgreich.

Schiedsrichter: David Decker
Tore: 1:0 Julian Quaas (6.), 2:0 Julian Quaas (26.), 3:0 Pascal Zimmermann (33.), 4:0 Julian Quaas (35.), 5:0 Fabian Kölsch (54.), 6:0 Daniel Argandona (81.), 7:0 Julian Quaas (84.)

TSV Aue-Wingeshausen - TuS Deuz II 4:2
Durch diesen Erfolg schloss der TSV zur Deuzer Reserve auf. Verantwortlich dafür waren die Doppeltorschützen Lukasz Terefenko (14./55.) und Don von der Ahe (35./90.). Für den Gast münzten derweil Florian Stopp (77.) und Eugen Weibert (84.) ein.

Schiedsrichter: Franz-Josef Weisenstein 
Tore: 1:0 Lukasz Terefenko (14.), 3:0 Lukasz Terefenko (55.), 3:1 Florian Stopp (77.), 3:2 Eugen Weibert (84.)

SV Schameder - TSV Aue-Wingeshausen 3:2
Der SV Schameder untermauert seine starken Leistungen der vergangenen Wochen und marschiert weiter Richtung Spitze. Sieben Siege aus neun Spielen: Besser sind bislang nur die beiden Siegerländer Vertreter, der Spitzenreiter SV Netphen (28) und die SpVg. Anzhausen-Flammersbach (22). Allerdings musste der SVS hart um seinen Sieg kämpfen – und das, obwohl der TSV Aue-Wingeshausen ab der 51. Minute wegen einer Roten Karte für Dominik Marcin Gorszczyk nur noch mit zehn Mann unterwegs war. Bis zur Pause bewegte sich alles noch im grünen Bereich.

Schameder legte durch Jan Kevin Knebel in der 6. Minute zum 1:0 vor, TSV-Torjäger Don von der Ahe glich in der 44. Minute zum 1:1 aus. Nach der Pause brachte ein Eigentor von Marc Koch (69.) den TSV in die Bredouille, wobei der Gast den 1:2-Rückstand durch einen erneuten Don-von-der-Ahe-Treffer (71.) nur zwei Minuten später wett machte. Die Entscheidung fiel ausgerechnet in der Nachspielzeit, und das auch noch per Foulelfmeter. Erst gab es Gelb-Rot für den TSV-Akteur, dann legte sich Thomas Ludwig (90.+2) das Leder zurecht und versenkte es zum 3:2 für den SV Schameder in den Maschen. Der Jubel kannte keine Grenzen, sozusagen auf den letzten Metern gelang dem SVS ein wichtiger Dreier.

Schiedsrichter: Hans-Ulrich Morgenroth
Tore: 1:0 Jan Kevin Knebel (6.), 2:1 (69. Eigentor), 3:2 Thomas Ludwig (90. Foulelfmeter)

TSV Aue-Wingeshausen - TSV Weißtal II 1:3
„Wir müssen endlich unsere Chancen nutzen. Das schleppen wir schon die gesamte Saison mit uns rum“, sagte Trainer Andreas Schneider. Der TSV Aue-Wingeshausen hatte gerade 1:3 (0:2) in der heimischen Wester-Arena gegen den TSV Weisstal II verloren. Sebastian Deußen sorgte nach 28 Minuten (0:1) für die Gästeführung. In der 37. Minute legte Julius Spork das 0:2 nach und brachte die Gastgeber mächtig unter Zugzwang. „Lang und hoch vorne rein, das ist nicht unser Spiel. Wir spielen Fußball“, so Andreas Schneider. Nach dem Seitenwechsel kamen die Männer in Rot besser ins Spiel und gewannen mehr Spielanteile. Don von der Ahe brachte den TSV Aue-Wingeshausen auf 1:2 (57.) heran.

Die Gastgeber spielten sich immer wieder sehenswert bis an den gegnerischen Strafraum heran, taten sich dann aber schwer gefährliche Situationen zu provozieren. „Wir brauchen nur den letzten Ball, der fehlt uns, den spielen wir nicht konsequent“, machte Schneider deutlich. Genau das sahen auch die Zuschauer in Nieselregen der Wester-Arena, der TSV schaffte es nicht die wirklich gefährlichen Bälle zu spielen. Mit dem Lauf des Spiels rückten die Gastgeber immer weiter auf und wurden anfällig für die agil vorgetragenen Gegenstöße des TSV Weisstal. Torhüter Kevin Schneider musste immer wieder für die Gastgeber retten. In der dritten Minute der Nachspielzeit musste sich die ansonsten stark kämpfende Abwehr des TSV Aue-Wingeshausen einem schnellen Gegenstoß geschlagen geben. Dominik Meiswinkel hatte keine Probleme zum 1:3-Endstand einzuschieben. Die Gastgeber stecken nach zehn Spielen mit nur sieben Punkten ganz tief im Abstiegskampf.

Schiedsrichter: Antonio Janzano 
Tore: 0:1 Sebastian Deußen (28.), 0:2 Julius Spork (37.), 1:2 Don von der Ahe (57.), 1:3 Dominik Meiswinkel (90.)

SpVg. Anzhausen-Flammersbach - TSV Aue-Wingeshausen 3:2
Erst in der 82. Minute erlöste Michael Hepp die Hausherren mit seinem Tor. Zuvor hatten Jonas Schneider (17.) und Tomislav Rados (36.) für das „SAF“-Team sowie Don von der Ahe (23./44.) für den Gast eingenetzt. Überschattet wurde die Begegnung von zwei „Ampelkarten“ für Gerrit Birth (SAF/85.) und Gästeakteur Rene Stremmel (90.). „Wir hatten bestimmt 70 Prozent Ballbesitz, haben uns aber gegen einen ganz tief stehenden Gegner zu wenig bewegt“, sagte „SAF“-Trainer Fabian Wüst.

Schiedsrichter: Bastian Otto 
Tore: 1:0 Jonas Schneider (17.), 1:1 Don von der Ahe (23.), 2:1 Tomislav Rados (36.), 2:2 Don von der Ahe (44.), 3:2 Michael Hepp (82.)

TSV Aue-Wingeshausen - SV Grün-Weiß Eschenbach 0:4
Es war die nächste schmerzhafte Pleite für den TSV Aue-Wingeshausen. Der Fußball-B-Kreisligist kassierte gestern eine 0:4 (0:3)-Niederlage gegen den SV Grün-Weiß Eschenbach. Und musste dabei in der Wester-Arena in Wingeshausen seinen personellen Sorgen Tribut zollen. „Wir sind mit dem vorletzten Aufgebot aufgelaufen. Drei Kicker hätten eigentlich nicht spielen sollen oder dürfen“, machte TSV-Trainer Andreas Schneider die Situation klar. Der Kader ist aktuell arg ausgedünnt. „Wir hatten einen Plan und wir wollten uns zeigen, aber wir haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Unser Plan ist nicht aufgegangen“, haderte Schneider. Entsprechend sorgten Eschenbachs Toni Schäfer (16., 23.), Marvin Weber (26.) vor und Robin Berghäuser (82.) nach dem Seitenwechsel für eindeutige Verhältnisse. „Auf unserer rechten Seite waren wir gut aufgestellt. Ausgerechnet da hatte Eschenbach seine stärkste Reihe. Zur Pause war das Spiel dann auch durch. So will man aber nicht verlieren, wir wollten noch ein Tor schießen“, konstatierte TSV-Coach Schneider nach den vier Gegentreffern. Dazu kam es allerdings nicht mehr, ein ums andere Mal standen die Hausherren aufgerückt offen in der Abwehr. „Die Niederlage war am Ende auch in der Höhe verdient“, erklärte Schneider. 

Schiedsrichter: Zeki Güngör
Tore: 0:1 Toni Schäfer (16.), 0:2 Toni Schäfer (23.), 0:3 Marvin Weber (26.), 0:4 Robin Berghäuser (82.)

SV Oberes Banfetal - TSV Aue-Wingeshausen 1:2
„Das war heute der Superlativ für doofe Niederlagen“, sagte Markus Urner. Den Trainer des SV Oberes Banfetal ärgerte sich über die sicher nicht nötige 1:2 (0:1) Niederlage seiner Mannschaft gegen den TSV Aue Wingeshausen. Die Gastgeber waren die deutlich bessere Mannschaft, hatten aber ihre Überlegenheit aber nicht in die nötigen Tore ummünzen können. In der 12. Minute schoss Don von der Ahe das 0:1. Direkt nach der Pause, nach 49 Spielminuten erzielte Ali Ajjour den verdienten Ausgleich. Danach drückte der SVO den TSV Aue-Wingeshausen in die eigene Hälfte. Die Abwehr vor Torhüter Marcel Sonneborn kam ein ums andere Mal ins Schwimmen. In der 82. Minute sah zuerst Don von der Ahe nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte und sieben Minuten später wurde auch Dominik Damian Szczurek nach Meckern des Feldes verwiesen. Dennoch schlug in der Schlussminute noch einmal der TSV Aue-Wingeshausen zu. Eric Grebe versenkte den Ball nach einer feinen Aktion auf der linken Sturmseite zum 1:2. „Das war heute nicht verdient, muss ich ganz ehrlich sagen. Das waren heute zwei ganz schlechte Mannschaften“, analysierte TSV-Trainer Andreas Schneider. Er habe sich schon auf eine weiter Enttäuschung eingestellt, aber das müsse ja nicht immer sein, so Schneider.

Tore: 0:1 Don von der Ahe (12.), 1:1 Ali Ajjour (49.), 1:2 Eric Grebe (90.)

TSV Aue-Wingeshausen - TuS Diedenshausen 2:5
Nein, „www“ heißt eben nicht „world wide web“, sondern „Wingeshausen, Wester, Wurm drin“. Relativ ratlos ist man beim TSV ob der aktuellen Situation. Da legen die Roten mächtig los wie die Feuerwehr, nach wenigen Minuten Spielzeit sieht alles danach aus, als würden die Schneider-Mannen die Gäste aus Diedenshausen mal so richtig rasieren. Doch am Ende hängen Spielerköpfe runter, schauen Besucher verdutzt ins Rund und zucken Vorstandsmitglieder mit den Schultern.

Diedenshausen war gestern nicht nur der erwartet schwere Gegner, sondern präsentierte sich erneut von seiner unglaublich kampfstarken Seite. So langsam müsste sich das in der B-Liga aber herumgesprochen haben. Der TSV reagierte von Beginn an darauf, wollte die Gäste in Grund und Boden spielen. Folgerichtig trumpften Marc Koch (3.) und Lukasz Terefenko (6.) nach ihren Blitztreffern in den ersten Minuten ganz groß auf. Diedenshausen spielte eine intensive Partie, kämpfte sich unermüdlich rein. Nils Homrighausen schaffte den 1:2-Anschluss in der 35. Minute. Als Tim Manfred Kuhn (55.) und Daniel Wahl (57.) binnen zwei Minuten für die 3:2-Führung der Diedenshäuser sorgten, nahm die Partie so richtig Fahrt auf. Diedenshausen rackerte und verdiente sich in der 75. Minute nicht nur das Fleißkärtchen, sondern die 4:2-Führung auf des Gegners Platz. Zu diesem Zeitpunkt wäre für den TSV noch was drin gewesen. Aber Philipp Dienst machte in der 86. Minute mit seinem Treffer zum 5:2 alle Hoffnungen zunichte.

Schiedsrichter: Santos Chiarello  
Tore: 1:0 Marc Koch (3.), 2:0 Lukasz Terefenko (6.), 2:1 Nils Homrighausen (35.), 2:2 Tim Manfred Kuhn (55.), 2:3 Daniel Wahl (57.), 2:4 Dominik Strackbein (75.), 2:5 Philip Dienst (86.)

TSV Aue-Wingeshausen - FC Benfe 2:4
Es war alles andere als der erhoffte Start nach Maß für den TSV Aue-Wingeshausen. Der Fußball-B-Kreisligist kassierte gestern eine 2:4 (1:3)-Niederlage gegen den FC Benfe. „Wir waren die schlechtere von zwei schlechten Mannschaften“, gab sich TSV-Coach Andreas Schneider nach der bitteren Pleite wortkarg. Die mehrfache Aufforderung intensiver und schneller zu spielen, konnten die Spieler des TSV nur viel zu selten umsetzen. „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen und fangen uns ganz schnell drei Dinger. Auch wenn wir dann nochmal zurück kommen: Das war einfach eine ganz schlechte Leistung“, haderte Schneider.

Bereits frühzeitig hatte Gerrit Blecher (9., 16.) den Grundstein für den späteren Erfolg des FC Benfe mit einem Doppelpack gelegt. Patrick Dobak (25.) schob den dritten Treffer nach. Danach sorgte Dominik Damian Szczurek (31.) mit seinem Tor für Hoffnung auf Seiten der Gastgeber auf dem Sportplatz „In der Wester“ in wingeshausen. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie in Halbzeit eins: Beide Teams spielten selten attraktiven Fußball. Patrick Dobak (66.) sorgte dennoch mit dem vierten Gästetor für Klarheit. Pierre Kuffner (73.) setzte den Schlusspunkt mit dem zweiten TSV-Treffer. Stephan Senner freute sich vor allem über das Ergebnis: „Natürlich war das kein gutes Spiel. Aber das ist jetzt egal, wir haben gewonnen und die Punkte brauchen wir“, erklärte der Trainer des FC Benfe vielsagend. (Quelle: fupa)

Schiedsrichter: Günther Mankel 
Tore: 0:1 Gerrit-Jürgen Blecher (9.), 0:2 Gerrit-Jürgen Blecher (16.), 0:3 Patrick Dobak (25.), 1:3 Dominik Damian Szczurek (31.), 1:4 Patrick Dobak (66.), 2:4 Pierre Kuffner (70.)

FC Hilchenbach - TSV Aue-Wingeshausen 5:2

Mit ihrem zweiten Saisonsieg zog die Hilchenbacher „Zweite“ ihren Gast mit in den Abstiegssumpf. Dabei hatte Don von der Ahe die Gäste per Foulelfmeter (39.) in Front geschossen. Hilchenbach kam jedoch hochmotiviert aus der Kabine und drehte das Match durch Treffer von Eike-Kristof Stolzenburg (55.), Florian Münker (61.) und Tom-Fabian Sabel (68.). Mit seinem zweiten Treffer ließ Don von der Ahe (70.) zwar nochmal kurzzeitig hoffen, doch Thorbjörn Blecher (73.) und Nijas Tika (87.) machten den Sack zu.

Schiedsrichter: Benedikt Schneider (Siegener SC )  
Tore: 1:1 Eike-Kristof Stolzenburg (55.), 2:1 Florian Münker (61.), 3:1 Tom-Fabian Sabel (68.), 4:2 Thorbjörn Blecher (73.), 5:2 Nijas Tika (87.)

SV Netphen - TSV Aue-Wingeshausen 4:0

Unterschiedlicher konnten die Voraussetzungen vor der Partie gar nicht sein: Der SV Netphen thront souverän auf dem Tabellengipfel, die Mannen aus der Wester dagegen krebsen im Keller rum. Zuletzt hagelte es ein 2:5 ausgerechnet gegen den Mitkonkurrenten um die Nicht-Abstiegplätze FC Hilchenbach 2. In der Schmellenbach gab es für den TSV keinen Blumentopf zu gewinnen. Der Tabellenführer schickte die Aue-Wingeshäuser mit 4:0 nach Hause, wobei die Entscheidung zum Schluss fiel. Das 1:0 markierte zunächst Johannes Steinle in der 36. Minute, danach hielt der TSV ganz gut mit. Ab der 72. Minute ging es dann Schlag auf schlag. Luca-Frederic Fuchs traf zum 2:0, Nico Fuchs legte in der 74. Minute direkt das 3:0 nach. Den Schlusspunkt setzte wiederum Johannes Steinle (78.) mit dem 4:0.

VfB Banfe- TSV Aue-Wingeshausen 5:1


Die Erleichterung war spürbar – zumindest auf Seiten des VfB Banfe. „Das war eine Erlösung für uns. Ich hoffe, dass das Selbstvertrauen damit wieder in die Mannschaft zurückkehrt“, erklärte Renè Röthig. Der Spielertrainer des Fußball-B-Kreisligisten hatte nach dem 5:1 (4:1)-Erfolg gegen den TSV Aue-Wingeshausen allen Grund zur Freude. Sein Team hatte sich zumindest der gröbsten Abstiegsängste entledigt – vorerst. Gänzlich anders war die Lage beim TSV Aue-Wingeshausen, der Stachel der Niederlage saß tief. Nicht nur ob der Deutlichkeit des Ergebnisses war es eine bittere Partie für das Team aus der Wester, sondern auch, weil sich der Verein vom Trainerwechsel unter der Woche wohl durchaus etwas Rückenwind versprochen hatte.

Stattdessen geriet das B-Kreisliga-Debüt von Torben Belz zum Debakel. „Ich hatte mir meinen Einstand sicherlich anders vorgestellt. Wir haben in den ersten Minuten umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, danach allerdings wieder alles vergessen“, haderte der TSV-Spielertrainer. Zunächst hatten die Gäste auf dem Sportplatz in Banfe durchaus Grund zur Hoffnung, Jens Sonneborn (5.) hatte die Elf aus der Wester in Front geschossen. Hernach allerdings ließ die Mannschaft jegliche Linie vermissen. „Beide Teams waren zunächst verunsichert, zumal es in diesem Duell um sehr viel ging. Wichtig ist, dass wir die Verunsicherung aus den Köpfen der Spieler bekommen. Wir müssen jetzt an jedem Hahn drehen, den wir drehen können – wir brauchen am Donnerstag im Derby gegen die Sportfr. Edertal mehr Willen und Selbstbewusstsein“, blickte Belz bereits auf die anstehende englische Woche voraus.

Denn nachdem seine Elf in Führung gegangen war, nahm das Debakel für selbige seinen Lauf: Alexander Klaus (22., 65.) mit dem ersten und letzten VfB-Tor an diesem Tag, Tim Schmidt (26.), Oliver Trimbos (32.) und Moritz Unterderweide (38.) sorgten für ein eindeutiges Ergebnis. Für die Wittgensteiner Kellerkinder der Liga bedeutete dies, dass sich unten nichts veränderte. Der TSV Aue-Wingeshausen bleibt auf dem vorletzten, der SV Oberes Banfetal auf dem letzten Platz – der Lokalkonkurrent verlor nur wenige Kilometer Luftlinie weiter ebenfalls. Sorgen, die sich der VfB Banfe nun vorerst zumindest nicht mehr machen muss.

Exakt acht Punkte ist das Polster auf den ersten Abstiegsplatz nun groß, den der TSV Aue-Wingeshausen belegt. „Wir haben Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Nachdem wir ein unnötiges Gegentor nach einem Fehlpass kassiert haben, ist es uns gelungen, unsere Chancen in Tore umzumünzen. Wir haben endlich einmal den nötigen Willen gezeigt und haben durchgezogen“, konstatierte VfB-Coach Röthig zufrieden. Auch seinem Team war die Verunsicherung anzumerken, der Knoten platzte allerdings spätestens nach dem dritten Tor. „Da ist eine echte Last vom Team abgefallen, das war spürbar. Plötzlich sind die Doppelpässe angekommen und wir haben befreit aufgespielt“, machte der Spielertrainer deutlich. Den Abstiegskampf endgültig ad acta legen wollte er allerdings noch nicht. „Wir haben uns mindestens sieben Punkte aus den aktuellen drei Spielen gegen den TSV, den TuS Diedenshausen und den FC Hilchenbach 2. vorgenommen – keines dieser Teams war und ist zu unterschätzen“, konstatierte Röthig.

Schiedsrichter: Stefan Kinkel 
Tore: 0:1 Jens Sonneborn (5.), 1:1 Alexander Klaus (22.), 2:1 Tim Schmidt (26.), 3:1 Oliver Trimbos (32.), 4:1 Moritz Unterderweide (38.), 5:1 Alexander Klaus (65.)

TSV Aue-Wingeshausen - SF Edertal 1:2

Es gab schon bessere Zeiten – für beide Teams. Auf entsprechend schwachem Niveau bewegten sich die Kontrahenten im Altkreis-Derby. „Die Verunsicherung war beiden Mannschaften vor allem in der Defensive anzumerken“, brachte es Michael Schmoranzer auf den Punkt. Der Spielertrainer der Sportfr. Edertal war an Gründonnerstag letztlich mit dem Ergebnis zufrieden – ansonsten ließ der B-Kreisligist aber viel Luft nach oben.

Die Schmoranzer-Elf sicherte sich beim kriselnden TSV Aue-Wingeshausen einen 2:1 (1:1)-Sieg der schlechteren Art. „Beide Teams haben mit vielen langen Bällen agiert. Trotz der Unsicherheiten in der TSV-Abwehr ist es uns nicht gelungen, uns entsprechende Chancen zu erspielen“, haderte der Sportfreunde-Coach. Dabei war sein Team auf dem Sportplatz „In der Wester“ in Wingeshausen früh durch Benjamin Scholl (5.) in Führung gegangen. Diese glich Marcel Euteneuer (17.) jedoch zeitnah aus. „Ein Remis wäre letztlich verdient gewesen, das Attribut ,befriedigend’ hat sich keines der Teams verdient“, konstatierte Schmoranzer.

Trotz der Niederlage zog TSV-Coach Torben Belz positive Erkenntnisse aus der Partie. „Meine Mannschaft war sehr engagiert und hat mit einer ordentlichen Grundordnung gespielt. Positiv war, dass wir nach dem Rückstand nicht den Kopf haben hängen lassen und nach dem Ausgleich sogar die Chance zur Führung hatten“, machte Belz deutlich. Letztlich allerdings sorgte Jan Hendrik Kalfa (80.) für den Siegtreffer der Gäste. „Kämpferisch und spielerisch kann ich meiner Mannschaft trotz Niederlage keinen Vorwurf machen. Wir müssen uns das Glück aber erarbeiten. Wenn die Mannschaft in den verbleibenden Spielen aber die Leistung aus diesem Spiel abruft, stehen wir am Ende in der Tabelle über dem Strich“, glaubte der neue Coach nach seinem zweiten Spiel weiter an den Klassenerhalt.

Schiedsrichter: Jürgen Reves (Breidenbach) 
Tore: 0:1 Benjamin Scholl (5.), 1:1 Marcel Euteneuer (17.), 1:2 Jan Hendrik Kalfa (80.)

TSV Aue-Wingeshausen - Sportfreunde Eichen-Krombach 3:1
Drei ganz wichtige Punkte für den TSV Aue-Wingeshausen gegen den Abstieg gab es heute auf dem Sportplatz „In der Wester“ in Wingeshausen gegen die Sportfr. Eichen/Krombach. Am Ende feierte der TSV einen 3:1 (2:0)-Sieg – ein lange nicht erlebtes Erfolgserlebnis. „Wir spielen endlich wieder Fußball“, war aus dem TSV-Vorstand nach dem Spiel zu hören. Das Lob ging auch an Trainer Torben Belz. In kurzer Zeit hat es der „Neue“ geschafft, die Mannschaft spielerisch nach vorne zu bringen. „Vieles ist so gelaufen, wie wir uns das gewünscht hatten“, erklärte Belz. Das 1:0 durch Marc Koch (6.) sei so entstanden, wie es das Team im Training einstudiert habe – mit einem schnellen Vorstoß über die rechte Seite. Jens Sonneborn (25.) legte den 2:0-Pausenstand nach. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus dem Siegerland deutlich besser ins Spiel. Nachdem die Kicker in blau-weiß zuvor schon einen Strafstoß vergeben hatten, verwandelte Emre Karaca den zweiten Strafstoß (67.). „Wir haben den Kampf angenommen und sind über die vollen 90 Minuten gegangen. Wenn sich dann alte Fehler wieder einschleichen, dann gibt es sofort Druck. Wir dürfen nicht so tief stehen, dann passiert das nicht“, machte Belz deutlich. Marc Koch (82.) verwandelte einen erneut fälligen Elfmeter zum 3:1. In der Schlussphase befreite sich der TSV Aue-Wingeshausen, konnte die herausgespielten Chancen aber nicht mehr verwerten.

Schiedsrichter: Tim David Künstler  
Tore: 1:0 Marc Koch (6.), 2:0 Jens Sonneborn (25.), 2:1 Emre Karaca (67. Foulelfmeter), 3:1 Marc Koch (82. Foulelfmeter)

TuS Deuz II - TSV Aue-Wingeshausen 1:0
Das „goldene“ Tor von Philipp Köhn (45.) bescherte der Deuzer Reserve den glücklichen Heimsieg. „Aue hätte auf jeden Fall ein Remis verdient gehabt“, räumte der Deuzer Trainer Ingo Rode ein. „Zur Pause hätten sie führen müssen, da hatten sie einige gute Torchancen – das Tor aber haben wir gemacht.“ Nach der Gelb-Roten Karte für Yannik Mockenhaupt (58.) stand den Deuzern eine gut halbstündige Abwehrschlacht bevor, die sie „mit viel Glück und einem guten Torwart Jannik Kölsch“ (Rode) überstanden.

Schiedsrichter: Philipp Wohlmann
Tore: 1:0 Philipp Köhn (45.)

TSV Aue-Wingeshausen - SV Schameder 1:0
Das war höchste Eisenbahn! Ausgerechnet gegen den starken Tabellendritten SV Schameder gelang dem abstiegsbedrohten TSV Aue-Wingeshausen in der Wester ein 1:0-Erfolg. Die drei Punkte sind nach der Enttäuschung aus der Vorwoche mit der unnötigen Niederlage in Deuz ein echter „Big Point“ im Kellerkampf. Der TSV konnte sich ein wenig aus der Abstiegszone befreien – zumal der SV Oberes Banfetal beim FC Hilchenbach 2. dreifach punktete. Das Team aus der Wester-Arena hat nun vier Punkte auf den ersten Abstiegsrang, bei sechs noch ausstehenden Spielen. Von Beginn an gingen beide Teams in einer kampfbetonten Partie engagiert zur Sache und schenkten sich wenig. Die Hausherren gerieten zu Beginn immer wieder unter Druck, doch die deutlich verbesserte Abwehr hielt den schnellen Angriffen des SV Schameder stand. Pech hatten die Gäste allerdings bei einem Pfostentreffer aus kurzer Entfernung. Der TSV konzentrierte sich zunächst darauf, sicher zu stehen. Allerdings kam die Mannschaft von Trainer Torben Belz selbst kaum zu gefährlichen Offensivaktionen. Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Marco Jonjic mit einer echten „Fackel“ für die Führung und den 1:0-Endstand (47.). In der Folge konnten die Gäste nicht die gewohnte Schlagkraft entwickeln und den TSV ernsthaft unter Druck setzen. Ganz im Gegenteil, die Gastgeber hätten bei mehreren viel versprechenden Kontersituationen den Sack eher zu machen können.

Schiedsrichter: Andreas Fürstenau  
Tore: 1:0 Marko Jonjic (47.)

TSV Weißtal II - TSV Aue-Wingeshausen 5:3
Auch ohne das „Dreigestirn“ Marek Gajdzis, Ralf Berndt und Thomas Harazim (alle in Urlaub bzw. beruflich verhindert) setzte sich die Weißtaler Reserve durch, als Spielertrainer fungierte diesmal Michael Seelbach.

Schiedsrichter: Fabian Kiehl  
Tore: 1:0 Kevin Wacker (6.), 1:1 Don von der Ahe (34.), 1:2 Dennis Treude (35.), 2:2 Jan Christopher Patt (51.), 3:2 Anton Matlik (53.), 4:2 Sebastian Deußen (54.), 4:3 Don von der Ahe (65.), 5:3 Sebastian Deußen (77.)

TSV Aue-Wingeshausen - Spvg. Anzhausen/Flammersbach 2:2

Es waren gemischte Gefühle, mit denen der TSV Aue-Wingeshausen umgehen musste. Am Ende sicherte sich der Fußball-B-Kreisligist ein 2:2 (1:0)-Unentschieden gegen die SpVg Anzhausen/Flammersbach – und damit einen Zähler gegen den Abstieg. Während Torben Belz eine „saustarke“ erste Hälfte gesehen hatte, war er mit der zweiten Halbzeit allerdings nicht zufrieden.

„Nach dem Seitenwechsel haben wir versucht das Ergebnis zu verwalten, aber das können wir nicht“, haderte der Trainer des TSV Aue-Wingeshausen nach der Partie „In der Wester“ in Wingeshausen. Marcel Euteneuer (21.) hatte die Gastgeber zunächst völlig verdient in Führung gebracht. Bakary Sinaba (56.) besorgte dann jedoch den Ausgleich für die Gäste – SpVg-Kicker Leander Solbach (63.) drehte die Partie zwischenzeitlich sogar vollends. „Danach haben wir wieder ins Spiel zurück gefunden. Aber das war eigentlich viel zu spät“, analysierte TSV-Trainer Belz. Erst spät sorgte Jens Sonneborn (89.) für Aufatmen beim TSV Aue-Wingeshausen – sein Tor konservierte immerhin einen Zähler. Und der war wichtig im Kampf gegen den Abstieg. 

Schiedsrichter: Timo Otto 
Tore: 1:0 Marcel Euteneuer (21.), 1:1 Bakary Sinaba (56.), 1:2 Leander Solbach (63.), 2:2 Jens Sonneborn (89.)

SV Grün-Weiß Eschenbach - TSV Aue-Wingeshausen 4:2

„Wir überlegen schon, ob wir künftig nicht sofort mit einem 0:2 ins Spiel gehen soll“, scherzte Eschenbachs Trainer Sascha Weschta angesichts etlicher gedrehter Rückstände in dieser Saison. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, weil Aue sehr präsent und zweikampfstark war – da hat man gemerkt, dass es für sie um eine Menge geht. Das 1:2 hat uns wieder mal beflügelt, bis zum 3:2 waren wir überlegen. Doch in den letzten 20 Minuten hat Aue nochmal alles nach vorn geworfen, da hat ihnen einfach das nötige Glück gefehlt. Wir haben in dieser Phase unsere Konter nicht gut zu Ende gespielt“, befand Weschta.

Schiedsrichter: Ralf Plate - Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Eric Grebe (6.), 0:2 Eric Grebe (40.), 1:2 Toni Schäfer (45.), 2:2 Bastian Rickes (50.), 3:2 Marvin Weber (71.), 4:2 Robin Stapper (90.)

TSV Aue-Wingeshausen - SV Oberes Banfetal 6:3
Der erste Weg führte Markus Urner zu Torben Belz. Der Coach des SV Oberes Banfetal zeigte sich in der Niederlage als fairer Verlierer und gratulierte dem Übungsleiter des TSV Aue-Wingeshausen. Kein leichter Gang, denn nach dem Abstiegsgipfel der beiden Fußball-B-Kreisligisten war das Schicksal beider Teams so gut wie besiegelt. „Ich bin überglücklich, meine Jungs haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, konstatierte Belz nach dem 6:3 (3:1)-Sieg seiner Mannschaft – ein Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt.

Insgesamt neun Tore sahen die über 200 Zuschauer auf dem Sportplatz „In der Wester“ in Wingeshausen – es war ein Drama in neun Akten, nach dem der Abstieg des SV Oberes Banfetal so gut wie feststand. Nur wenn die Hesselbacher ihr letztes Spiel am Wochenende gewinnen und der TSV Aue-Wingeshausen gleichzeitig verliert, käme es noch zu einem Entscheidungsspiel zwischen den beiden Teams. Ein Szenario, an das niemand mehr so richtig glauben wollte. „Wir wollen im letzten Spiel beim TuS Diedenshausen mindestens einen Punkt holen, um definitiv alles klar zu machen. Ein Entscheidungsspiel wollen wir nicht mehr – das halte ich auch nicht mehr aus“, konstatierte Belz, der nach der Partie gegen den Altkreis-Rivalen erst einmal durchatmen musste – nicht nur dieses Duell, sondern auch die vergangenen Wochen und Monate hatten den TSV-„Feuerwehrmann“ in der Kreisliga B viele Nerven gekostet.

„Wir wollten den SVO im Mittelfeld unter Druck setzen, möglichst viele Bälle gewinnen und schnell nach vorne spielen – dies ist uns gelungen. Wir haben unserem Gegner zwar drei Tore geschenkt, das ist aber letztlich Pustekuchen. Wir gehen hochverdient als Sieger vom Platz“, erklärte Belz. Zugleich zeigte sich der TSV-Übungsleiter beeindruckt von der großen Zuschauerkulisse. „Die Unterstützung der Zuschauer war einfach toll, das hat der Mannschaft richtig gut getan – dafür möchte ich mich bedanken“, lobte der Coach, dessen Team zunächst durch Treffer von Marcel Euteneuer (12.), Marc Koch (25.) und Don von der Ahe (32.) deutlich in Führung gegangen waren.

„Vielleicht haben wir zu viele Körner gelassen, vielleicht war die Belastung der Vorwochen zu groß – Tatsache ist, dass wir in den ersten 20 Minuten nicht stattgefunden haben“, war SVO-Trainer Urner enttäuscht. Sein Team hatte sich erst nach den drei Gegentreffern durch Tore von Tim Schäfer (38.) und Ali Ajjour (63.) ins Spiel zurückgekämpft – doch postwendend stellte wiederum Don von der Ahe (64.) den alten Abstand wieder her.

Erneut Ajjour (71.) brachte die Hesselbacher zurück ins Spiel, ehe Rene Stremmel (74.) und Eric Grebe (84.) den Sieg der Hausherren endgültig in trockene Tücher wickelten. „Wir sind nicht annähernd an unsere Leistung vom vergangenen Mittwoch herangekommen, als wir gegen Grün-Weiß Eschenbach erfolgreich waren. Vielleicht war der Druck zu groß, vielleicht war der akku leer – unter dem Strich sind wir von 100 auf null heruntergebremst worden. Das ist enttäuschend. Wir haben gegen einen nicht unschlagbaren Gegner verdient verloren“, haderte Urner.

Die Ernüchterung war definitiv groß. „Die Motivationsmaschine ist seit Wochen auf 100 000 Volt gelaufen – in diesem Spiel wurde ihr der Stecker gezogen“, konstatierte der sichtlich gezeichnete SVO-Coach. Dennoch hütete sich Urner vor Kritik an seiner Mannschaft oder einzelnen Spielern. „Ich werde ganz sicher nicht auf die Jungs einprügeln. Wenn das der Abstieg ist, dann ist dieser Abstieg nicht in diesem Spiel passiert, sondern zwischen August und November des Vorjahres“, erklärte Urner vielsagend. Danach fehlten ihm die Worte – kein leichter Tag für ihn und den SV Oberes Banfetal.

TuS Diedenshausen I : TSV Aue-Wingeshausen I 4:1 (1:0)

Die Erste Mannschaft verlor verdient mit 4:1 beim Tus Diedenshausen und muss am Donnerstag im Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt  gegen den SV Oberes Banfetal antreten.  Biegler brachte die Hausherren nach 27. Minuten mit 1:0 in Führung, im Anschluss daran wurde der TSV etwas stärker und hatte durch Euteneuer und von der Ahe große Möglichkeiten zum Ausgleich, die aber leider nicht genutzt wurden, So ging mit 0:1 in die Kabine und die Belz-Elf hatte noch alle Chancen das Ergebnis zu korrigieren.

Leider sorgte ein Doppelschlag durch Bender (47.) und Dienst (52.) früh für klare Verhältnisse und brachte den TSV dem endgültigen KO in diesem Spiel ein gutes Stück näher. Mit dem 4:0 durch Kuhn in der 78. Minute war die Niederlage engültig besiegelt und durch die gleichzeitige Führung des SV Oberes Banfetal war klar das es zum Entscheidungsspiel kommt. Michel Spies verwandelte noch einen Foulelfmeter in der 90. Minute zum 4:1 Endstand.

 

 


Der Fehlstart des TSV Aue-Wingeshausen ist perfekt. In ihrem zweiten Bezirksliga-Fußballspiel der neuen Saison kassierten die Wittgensteiner die zweite Niederlage.

Schlimmer noch: die zweite deutliche Niederlage. Mit 0:7 ging gestern Abend das vorgezogene Spiel beim TuS Langenholthausen verloren, nachdem es am Sonntag ein 0:3 beim TuS Warstein gesetzt hatte.

Gerade mal 17 Minuten waren rum, da lag der TSV am Düsterloh schon mit zwei Toren hinten. Langenholthausen gab von Beginn an den Ton an und machte vor allem über außen mächtig Alarm. Mit langen Bällen schafften es die Gastgeber oft, in den Rücken der Abwehr zu gelangen und Chancen zu erspielen. Ebenfalls brandgefährlich waren die Ecken von TuS-Spieler Marco Lemke.

Zunächst verpasste Dardan Fazlija noch hauchdünn (10.), doch fünf Minuten machte es Patrick Rüth besser. Er stand bei der Ecke zwar nicht frei, stieg aber am höchsten – 1:0 für Langenholthausen (15.). Die daraus resultierende Verunsicherung bei Aue-Wingeshausen nutzten die Märkischen eiskalt aus. Über rechts wurde Deniz Akgül mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und überwand TSV-Keeper Kevin Schneider mit einem Lupfer (17.).
Von der Ahe im Pech

Aue-Wingeshausen wehrte sich, kam aber kaum zu gefährlichen Aktionen. Auch deshalb, weil die TSV-Spieler immer wieder im Abseits abgepfiffen wurden – und der Schiedsrichter im Zweifelsfall meist zu Ungunsten der „Roten“ pfiff. Und dann kam auch noch Pech hinzu: In der 35. Minute setzte sich Don von der Ahe über rechts toll durch und tunnelte TuS-Torwart Daniel Wiesenhöfer, doch der Ball wurde noch von der Linie gekratzt (35.).

Aus der Kabine kam der TSV Aue-Wingeshausen mit viel Elan und machte Druck. Echte Torchancen erspielte die Mannschaft von Trainer Marco Schneider aber nicht mehr – und in der 65. Minute war der Ofen endgültig aus.

Mit seinem zweiten Treffer nach einer Einzelaktion sorgte Akgül für das 3:0 – die Vorentscheidung, nach der die „Grünen“ leichtes Spiel und viel Spaß hatten. Dardan Fazrija (70.), Safet Tupalla (72.), erneut Akgül mit seinem dritten Treffer (80.) und TuS-Spielertrainer Michael Erzen (85.) schraubten das Ergebnis in eine für Aue-Wingeshausen bittere Höhe. Zehn Gegentore aus zwei Spielen sind Besorgnis erregend.
Gelb-Rot für Lutz Friedrich

Und dann kam noch ein Platzverweis hinzu. Nach einem rüden Einsteigen gegen Erzen sah Lutz Friedrich in der 87. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels, weshalb er Aue-Wingeshausen beim in acht Tagen anstehenden Auswärtsspiel fehlen wird.

Über weite Strecken war es jedoch ein ausgesprochen faires Fußballspiel gewesen.

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