Turn- und Sportverein Aue-Wingeshausen 1912 e.V.

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Kreisliga B2,
Saison 2017/18
 
SF Edertal I : TSV Aue-Wingeshausen I 3:1
 
Der Favorit hat sich durchgesetzt – und dennoch bewiesen, dass er derzeit noch nicht im vollen Besitz seiner Leistungsfähigkeit ist. „Wir haben nicht unverdient gewonnen, trotzdem war noch Luft nach oben vorhanden. Wir sind jetzt schlichtweg froh über die drei Punkte“, erklärte Michael Schmoranzer nach dem Stadt-Duell. Der Spielertrainer der Sportfr. Edertal – von vielen Trainern der Fußball-B-Kreisliga einer der Favoriten für den Meistertitel – sicherte sich gestern mit seinem Team einen 3:1 (2:1)-Erfolg gegen den TSV Aue-Wingeshausen.

Unter dem Strich war Schmoranzer trotz einiger Defizite nicht unzufrieden mit dem effektiven Spiel seiner Elf. „Das war ein gelungener Auftakt. Es war schwierig, auf dem regendurchtränkten Rasen ein gutes Spiel abzuliefern“, machte der Übungsleiter deutlich. Sportfreunde-Kapitän Mark Simon Wolf (16., 47.) und Benjamin Scholl (25.) sorgten für den Sieg der Hausherren vor rund 80 Zuschauern auf dem Sportplatz in Berghausen. Spannend hatte es zwischenzeitlich Rene Stremmel (42.) gemacht, der noch vor der Pause den TSV-Anschlusstreffer erzielte. „Das Gegentor ist in einer Phase gefallen, in der wir eigentlich Sicherheit in unserem Spiel hätten haben müssen – das Gegenteil war aber der Fall“, haderte Schmoranzer, dessen Team erst nach dem Seitenwechsel zu seinem druckvollen Spiel fand und den alten Abstand wieder herstellte. Glück für die Hausherren: Schiedsrichter Hans-Ulrich Morgenroth (SpVg Bürbach) erkannte einen Gäste-Treffer von Don von der Ahe (70.) nach einem Freistoß nicht an, da der Ball noch nicht freigegeben war. „Meiner Meinung nach war das ein klares Tor, das Aue-Wingeshausen verwehrt wurde“, gab Schmoranzer sportlich fair zu.

Sein TSV-Pendant Andreas Schneider indes war trotz der Niederlage nicht unzufrieden. „Wir sind unter Wert geschlagen worden – da war mehr drin“, haderte der neue Mann auf der Kommandobrücke. Er will auf die Leistung seiner Elf aufbauen. „Wenn wir diese Form in die neue Woche mitnehmen, feiern wir unseren ersten Heimsieg. Wir haben uns hervorragend präsentiert und uns achtbar aus der Affäre gezogen. Mit dieser Form müssen wir keine Angst haben“, konstatierte Schneider.

Schiedsrichter: Hans-Ulrich Morgenroth 
Tore: 1:0 Mark Wolf (16.), 2:0 Benjamin Scholl (25.), 2:1 Rene Stremmel (42.), 3:1 Mark Wolf (47.)

 
TSV Aue-Wingeshausen I : FC Hilchenbach II 2:1
 
Einen knappen Heimerfolg bejubelten die Kicker des TSV Aue-Wingeshausen, die damit ihre Auftaktpleite vergessen machten. Vor der Pause gelang Lukasz Terefenko der Führungstreffer, nach dem Seitenwechsel legte selbiger auch das 2:0 nach. Der zweiten „Welle“ des FCH gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Christian Stein.
Schiedsrichter: Gerhard Ehlert 
Tore: 1:0 Lukasz Terefenko (15.), 2:0 Lukasz Terefenko (57.), 2:1 Christian Stein (78.)
 
TSV Aue-Wingeshausen I - SPIELFREI
 
TSV Aue-Wingeshausen I : SV Feudingen I 3:3
 
Nur drei Tage nach dem 3:1-Sieg des SV Feudingen über den TSV Aue-Wingeshausen im Fußball-Kreispokal trafen die beiden Teams gestern Nachmittag im B-Kreisliga-Duell erneut aufeinander. Diesmal endete die Partie 3:3-Unentschieden. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht frisch genug und sind viel zu einfach in Rückstand geraten“, ärgerte sich SVF-Coach Carsten Brodbek, „allerdings haben wir dann auch Moral gezeigt und wenigstens den Punkt geholt“, erklärte der Feudinger Linienchef. Seine Mannen waren gleich nach vier Minuten durch Marcel Dornhöfer in Führung gegangen, nur sechs Minuten später jedoch glich Rene Stremmel zum 1:1-Halbzeitstand aus (10.). Wieder Stremmel war es, der nach 56 Spielminuten das 2:1 für die Gastgeber erzielte. Christian Heinrich Weller traf in der 71. Minute dann zum 3:1. In der Folge waren die Feudinger spielbestimmend, drückten den TSV in die eigene Hälfte. Der eingewechselte Marian Stuchlik senior brachte die Gäste mit seinem Treffer zum 2:3 wieder heran (75.). Und drei Minuten vor Schluss drückte Florian Hofius die Kugel nach einem Eckball zum 3:3-Ausgleich über die Linie, was für große Aufregung bei Aue-Wingeshausen sorgte. Man hatte den Ball im Seiten- nicht im Toraus gesehen. „Der Schiedsrichter hat uns heute die zwei Punkte genommen. Er hat aus einem Einwurf eine Ecke gemacht. In meinen Augen waren wir eigentlich besser“, so auch TSV-Coach Andreas Schneider. Mit jeweils vier Zählern stehen beide Vereine nun auf den Plätzen acht und neun. 

Schiedsrichter: Andreas Fürstenau 
Tore: 0:1 Marcel Dornhöfer (4.), 1:1 Rene Stremmel (10.), 2:1 Rene Stremmel (56.), 3:1 (71. Eigentor), 3:2 Marian Stuchlik (75.), 3:3 Florian Hofius (87.)

FC Benfe I : TSV Aue-Wingeshausen I 5:0
 
Während Spieler und Trainer des TSV Aue-Wingeshausen wortlos den Platz in Benfe verließen, hatten die Gastgeber allen Grund zur Freude. Anders als in der Vorwoche zeigte der FC Benfe einen gepflegten Fußball und war vor allem in der Abwehr von der ersten Minute an hoch konzentriert. „Wir haben intensiv trainiert und es hat einige deutliche Ansagen an die Mannschaft gegeben“, sagte Trainer Stefan Senner nach dem Spiel. „Unsere Abwehr und die beiden Außen haben heute einen sehr guten Job gemacht. Wir haben heute endlich umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Die Weichen stellte Abiodun Adetomi Olanrewaju mit einem Doppelpack (32./37.). Auch nach dem Seitenwechsel konnte der TSV nicht zulegen und der FC Benfe dominierte das Spiel. In der 64. Minute erhöhte Patrick Stöcker auf 3:0, nur vier Minuten legte Gerrit Blecher das 4:0 nach. Markus Gahler markierte mit dem 5:0 den Schlusspunkt (76.). In der Folge kam der TSV noch einmal besser auf, der FC Benfe beschränkte sich auf die Verteidigung und wollte ohne Gegentor über die Zeit kommen. „Mit dem Schlafwagenfußball konnte es nicht weiter gehen, in der Klasse kommst du damit keinen Schritt weiter“, meinte Stefan Senner.

Schiedsrichter: Jürgen Fick 
Tore: 1:0 Abiodun Adetomi Olanrewaju (32.), 2:0 Abiodun Adetomi Olanrewaju (37.), 3:0 Patrick Stöcker (64.), 4:0 Gerrit-Jürgen Blecher (68.), 5:0 Markus Gahler (76.)

 
TSV Aue-Wingeshausen I : SV Netphen I 0:5
 
Es war eine deftige Packung, die der TSV Aue-Wingeshausen hinnehmen musste. „Man muss davon ausgehen, dass wir uns davon auch in der kommenden Woche noch nicht erholt haben. Wir tragen derzeit einen schweren Rucksack mit uns und müssen nun daran arbeiten, dass er wieder etwas leichter wird“, erklärte Andreas Schneider. Der Coach des Fußball-B-Kreisligisten war nach der zweiten Klatsche in Folge bedient. Sein Team kassierte eine 0:5 (0:4)-Pleite gegen Primus SV Netphen und präsentierte sich dabei chancenlos. Auf dem Sportplatz „In der Wester“ in Wingeshausen markierten Kevin Kozolup (14.), Marlon Ezekwe (18.), Johannes Steinle (28., 64.) und Manuel Hatzig (30.) die Treffer für die Gäste. „Wir haben das jüngste Team in dieser Liga – das steht über allem. Wir müssen lernen, denn wir haben klasse Spieler im Team. Sie müssen nur lernen, ihre Klasse abzurufen“, erklärte Schneider. Sein Netpher Pendant indes war durch und durch zufrieden. „Wir haben verdient gewonnen und haben kein Gegentor kassiert. Das war wichtig für uns. Wir haben einen guten Fußball gespielt“, erklärte Coach Stefan Schwarz, der seinem Team als Lohn für die souveräne Leistung einen trainingsfreien Tag am heutigen Montag schenkte.
 
Schiedsrichter: Maximilian Windorf 
Tore: 0:1 Kevin Marco Kozolup (14.), 0:2 (23. Eigentor), 0:3 Johannes Steinle (28.), 0:4 Manuel Hatzig (29.), 0:5 Johannes Steinle (64.) 
 
TSV Aue-Wingeshausen I : VfB Banfe I 2:3
 
„Wir haben verdammt viel Glück gehabt, dass wir hier drei Punkte mitnehmen. Das war eigentlich ein klassisches Unentschieden. Vom Spielverlauf her wäre das wohl auch gerecht gewesen“, sagte René Röthig, Trainer des VfB Banfe, über den Sieg beim TSV Aue-Wingeshausen. Etwas anders sah das Gegenüber Andreas Schneider. Nach dem Spiel brauchte der Übungsleiter des TSV einige Minuten, um sich zu sammeln. „Der TSV hat den besseren Fußball gezeigt. Wir waren technisch deutlich besser, aber wir nutzen unsere Chancen nicht und dann verliert man eben“, sagte der TSV-Trainer.

Die Hausherren in der Wester-Arena hatten einen zeitweise sehenswerten Offensivfußball gezeigt, aber eben auch deutliche Schwächen in der Defensive offenbart. In der 21. Minute erzielte Alexander Klaus die Führung für die Gäste aus Banfe. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TSV den Druck und Jannis Daum besorgte den Ausgleich (64.). Nach 72 Minuten ging der VfB Banfe durch Spielertrainer René Röthig erneut in 1:2 in Führung. Lukasz Terefenko gab dem TSV mit seinem 2:2 neue Hoffnung, doch noch Punkte einzufahren (74.). Doch in der 83. Minute nutze Daniel Göbel eine weitere Abwehrschwäche der Gastgeber zum Endstand. „Wenn man offensiv spielt, dann lässt man eben hinten Räume zu. Das ist ganz normal – beides gleichzeitig geht eben nicht“, machte Andreas Schneider deutlich. Der TSV krankt aktuell aber deutlich an seiner Chancenverwertung. 

Schiedsrichter: Santos Chiarello 
Tore: 0:1 Alexander Klaus (21.), 1:1 Jannis Daum (64.), 1:2 Rene Röthig (72.), 2:2 Lukasz Terefenko (74.), 2:3 Daniel Göbel (83.)
 

Sportfreunde Eichen-Krombach - TSV Aue-Wingeshausen 7:0
Keine Chance ließen die spielfreudigen Hausherren dem Gast aus Wittgenstein. Vor allem Julian Quaas (6./26./35./84.) hatte sein Visier prächtig eingestellt. Je einmal waren Pascal Zimmermann (33.), Fabian Kölsch (54.) und Daniel Argandona (81.) erfolgreich.

Schiedsrichter: David Decker
Tore: 1:0 Julian Quaas (6.), 2:0 Julian Quaas (26.), 3:0 Pascal Zimmermann (33.), 4:0 Julian Quaas (35.), 5:0 Fabian Kölsch (54.), 6:0 Daniel Argandona (81.), 7:0 Julian Quaas (84.)

TSV Aue-Wingeshausen - TuS Deuz II 4:2
Durch diesen Erfolg schloss der TSV zur Deuzer Reserve auf. Verantwortlich dafür waren die Doppeltorschützen Lukasz Terefenko (14./55.) und Don von der Ahe (35./90.). Für den Gast münzten derweil Florian Stopp (77.) und Eugen Weibert (84.) ein.

Schiedsrichter: Franz-Josef Weisenstein 
Tore: 1:0 Lukasz Terefenko (14.), 3:0 Lukasz Terefenko (55.), 3:1 Florian Stopp (77.), 3:2 Eugen Weibert (84.)

SV Schameder - TSV Aue-Wingeshausen 3:2
Der SV Schameder untermauert seine starken Leistungen der vergangenen Wochen und marschiert weiter Richtung Spitze. Sieben Siege aus neun Spielen: Besser sind bislang nur die beiden Siegerländer Vertreter, der Spitzenreiter SV Netphen (28) und die SpVg. Anzhausen-Flammersbach (22). Allerdings musste der SVS hart um seinen Sieg kämpfen – und das, obwohl der TSV Aue-Wingeshausen ab der 51. Minute wegen einer Roten Karte für Dominik Marcin Gorszczyk nur noch mit zehn Mann unterwegs war. Bis zur Pause bewegte sich alles noch im grünen Bereich.

Schameder legte durch Jan Kevin Knebel in der 6. Minute zum 1:0 vor, TSV-Torjäger Don von der Ahe glich in der 44. Minute zum 1:1 aus. Nach der Pause brachte ein Eigentor von Marc Koch (69.) den TSV in die Bredouille, wobei der Gast den 1:2-Rückstand durch einen erneuten Don-von-der-Ahe-Treffer (71.) nur zwei Minuten später wett machte. Die Entscheidung fiel ausgerechnet in der Nachspielzeit, und das auch noch per Foulelfmeter. Erst gab es Gelb-Rot für den TSV-Akteur, dann legte sich Thomas Ludwig (90.+2) das Leder zurecht und versenkte es zum 3:2 für den SV Schameder in den Maschen. Der Jubel kannte keine Grenzen, sozusagen auf den letzten Metern gelang dem SVS ein wichtiger Dreier.

Schiedsrichter: Hans-Ulrich Morgenroth
Tore: 1:0 Jan Kevin Knebel (6.), 2:1 (69. Eigentor), 3:2 Thomas Ludwig (90. Foulelfmeter)

TSV Aue-Wingeshausen - TSV Weißtal II 1:3
„Wir müssen endlich unsere Chancen nutzen. Das schleppen wir schon die gesamte Saison mit uns rum“, sagte Trainer Andreas Schneider. Der TSV Aue-Wingeshausen hatte gerade 1:3 (0:2) in der heimischen Wester-Arena gegen den TSV Weisstal II verloren. Sebastian Deußen sorgte nach 28 Minuten (0:1) für die Gästeführung. In der 37. Minute legte Julius Spork das 0:2 nach und brachte die Gastgeber mächtig unter Zugzwang. „Lang und hoch vorne rein, das ist nicht unser Spiel. Wir spielen Fußball“, so Andreas Schneider. Nach dem Seitenwechsel kamen die Männer in Rot besser ins Spiel und gewannen mehr Spielanteile. Don von der Ahe brachte den TSV Aue-Wingeshausen auf 1:2 (57.) heran.

Die Gastgeber spielten sich immer wieder sehenswert bis an den gegnerischen Strafraum heran, taten sich dann aber schwer gefährliche Situationen zu provozieren. „Wir brauchen nur den letzten Ball, der fehlt uns, den spielen wir nicht konsequent“, machte Schneider deutlich. Genau das sahen auch die Zuschauer in Nieselregen der Wester-Arena, der TSV schaffte es nicht die wirklich gefährlichen Bälle zu spielen. Mit dem Lauf des Spiels rückten die Gastgeber immer weiter auf und wurden anfällig für die agil vorgetragenen Gegenstöße des TSV Weisstal. Torhüter Kevin Schneider musste immer wieder für die Gastgeber retten. In der dritten Minute der Nachspielzeit musste sich die ansonsten stark kämpfende Abwehr des TSV Aue-Wingeshausen einem schnellen Gegenstoß geschlagen geben. Dominik Meiswinkel hatte keine Probleme zum 1:3-Endstand einzuschieben. Die Gastgeber stecken nach zehn Spielen mit nur sieben Punkten ganz tief im Abstiegskampf.

Schiedsrichter: Antonio Janzano 
Tore: 0:1 Sebastian Deußen (28.), 0:2 Julius Spork (37.), 1:2 Don von der Ahe (57.), 1:3 Dominik Meiswinkel (90.)

SpVg. Anzhausen-Flammersbach - TSV Aue-Wingeshausen 3:2
Erst in der 82. Minute erlöste Michael Hepp die Hausherren mit seinem Tor. Zuvor hatten Jonas Schneider (17.) und Tomislav Rados (36.) für das „SAF“-Team sowie Don von der Ahe (23./44.) für den Gast eingenetzt. Überschattet wurde die Begegnung von zwei „Ampelkarten“ für Gerrit Birth (SAF/85.) und Gästeakteur Rene Stremmel (90.). „Wir hatten bestimmt 70 Prozent Ballbesitz, haben uns aber gegen einen ganz tief stehenden Gegner zu wenig bewegt“, sagte „SAF“-Trainer Fabian Wüst.

Schiedsrichter: Bastian Otto 
Tore: 1:0 Jonas Schneider (17.), 1:1 Don von der Ahe (23.), 2:1 Tomislav Rados (36.), 2:2 Don von der Ahe (44.), 3:2 Michael Hepp (82.)

TSV Aue-Wingeshausen - SV Grün-Weiß Eschenbach 0:4
Es war die nächste schmerzhafte Pleite für den TSV Aue-Wingeshausen. Der Fußball-B-Kreisligist kassierte gestern eine 0:4 (0:3)-Niederlage gegen den SV Grün-Weiß Eschenbach. Und musste dabei in der Wester-Arena in Wingeshausen seinen personellen Sorgen Tribut zollen. „Wir sind mit dem vorletzten Aufgebot aufgelaufen. Drei Kicker hätten eigentlich nicht spielen sollen oder dürfen“, machte TSV-Trainer Andreas Schneider die Situation klar. Der Kader ist aktuell arg ausgedünnt. „Wir hatten einen Plan und wir wollten uns zeigen, aber wir haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Unser Plan ist nicht aufgegangen“, haderte Schneider. Entsprechend sorgten Eschenbachs Toni Schäfer (16., 23.), Marvin Weber (26.) vor und Robin Berghäuser (82.) nach dem Seitenwechsel für eindeutige Verhältnisse. „Auf unserer rechten Seite waren wir gut aufgestellt. Ausgerechnet da hatte Eschenbach seine stärkste Reihe. Zur Pause war das Spiel dann auch durch. So will man aber nicht verlieren, wir wollten noch ein Tor schießen“, konstatierte TSV-Coach Schneider nach den vier Gegentreffern. Dazu kam es allerdings nicht mehr, ein ums andere Mal standen die Hausherren aufgerückt offen in der Abwehr. „Die Niederlage war am Ende auch in der Höhe verdient“, erklärte Schneider. 

Schiedsrichter: Zeki Güngör
Tore: 0:1 Toni Schäfer (16.), 0:2 Toni Schäfer (23.), 0:3 Marvin Weber (26.), 0:4 Robin Berghäuser (82.)

SV Oberes Banfetal - TSV Aue-Wingeshausen 1:2
„Das war heute der Superlativ für doofe Niederlagen“, sagte Markus Urner. Den Trainer des SV Oberes Banfetal ärgerte sich über die sicher nicht nötige 1:2 (0:1) Niederlage seiner Mannschaft gegen den TSV Aue Wingeshausen. Die Gastgeber waren die deutlich bessere Mannschaft, hatten aber ihre Überlegenheit aber nicht in die nötigen Tore ummünzen können. In der 12. Minute schoss Don von der Ahe das 0:1. Direkt nach der Pause, nach 49 Spielminuten erzielte Ali Ajjour den verdienten Ausgleich. Danach drückte der SVO den TSV Aue-Wingeshausen in die eigene Hälfte. Die Abwehr vor Torhüter Marcel Sonneborn kam ein ums andere Mal ins Schwimmen. In der 82. Minute sah zuerst Don von der Ahe nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte und sieben Minuten später wurde auch Dominik Damian Szczurek nach Meckern des Feldes verwiesen. Dennoch schlug in der Schlussminute noch einmal der TSV Aue-Wingeshausen zu. Eric Grebe versenkte den Ball nach einer feinen Aktion auf der linken Sturmseite zum 1:2. „Das war heute nicht verdient, muss ich ganz ehrlich sagen. Das waren heute zwei ganz schlechte Mannschaften“, analysierte TSV-Trainer Andreas Schneider. Er habe sich schon auf eine weiter Enttäuschung eingestellt, aber das müsse ja nicht immer sein, so Schneider.

Tore: 0:1 Don von der Ahe (12.), 1:1 Ali Ajjour (49.), 1:2 Eric Grebe (90.)

TSV Aue-Wingeshausen - TuS Diedenshausen 2:5
Nein, „www“ heißt eben nicht „world wide web“, sondern „Wingeshausen, Wester, Wurm drin“. Relativ ratlos ist man beim TSV ob der aktuellen Situation. Da legen die Roten mächtig los wie die Feuerwehr, nach wenigen Minuten Spielzeit sieht alles danach aus, als würden die Schneider-Mannen die Gäste aus Diedenshausen mal so richtig rasieren. Doch am Ende hängen Spielerköpfe runter, schauen Besucher verdutzt ins Rund und zucken Vorstandsmitglieder mit den Schultern.

Diedenshausen war gestern nicht nur der erwartet schwere Gegner, sondern präsentierte sich erneut von seiner unglaublich kampfstarken Seite. So langsam müsste sich das in der B-Liga aber herumgesprochen haben. Der TSV reagierte von Beginn an darauf, wollte die Gäste in Grund und Boden spielen. Folgerichtig trumpften Marc Koch (3.) und Lukasz Terefenko (6.) nach ihren Blitztreffern in den ersten Minuten ganz groß auf. Diedenshausen spielte eine intensive Partie, kämpfte sich unermüdlich rein. Nils Homrighausen schaffte den 1:2-Anschluss in der 35. Minute. Als Tim Manfred Kuhn (55.) und Daniel Wahl (57.) binnen zwei Minuten für die 3:2-Führung der Diedenshäuser sorgten, nahm die Partie so richtig Fahrt auf. Diedenshausen rackerte und verdiente sich in der 75. Minute nicht nur das Fleißkärtchen, sondern die 4:2-Führung auf des Gegners Platz. Zu diesem Zeitpunkt wäre für den TSV noch was drin gewesen. Aber Philipp Dienst machte in der 86. Minute mit seinem Treffer zum 5:2 alle Hoffnungen zunichte.

Schiedsrichter: Santos Chiarello  
Tore: 1:0 Marc Koch (3.), 2:0 Lukasz Terefenko (6.), 2:1 Nils Homrighausen (35.), 2:2 Tim Manfred Kuhn (55.), 2:3 Daniel Wahl (57.), 2:4 Dominik Strackbein (75.), 2:5 Philip Dienst (86.)

TSV Aue-Wingeshausen - SF Edertal

FC Hilchenbach II - TSV Aue-Wingeshausen

 

 


Der Fehlstart des TSV Aue-Wingeshausen ist perfekt. In ihrem zweiten Bezirksliga-Fußballspiel der neuen Saison kassierten die Wittgensteiner die zweite Niederlage.

Schlimmer noch: die zweite deutliche Niederlage. Mit 0:7 ging gestern Abend das vorgezogene Spiel beim TuS Langenholthausen verloren, nachdem es am Sonntag ein 0:3 beim TuS Warstein gesetzt hatte.

Gerade mal 17 Minuten waren rum, da lag der TSV am Düsterloh schon mit zwei Toren hinten. Langenholthausen gab von Beginn an den Ton an und machte vor allem über außen mächtig Alarm. Mit langen Bällen schafften es die Gastgeber oft, in den Rücken der Abwehr zu gelangen und Chancen zu erspielen. Ebenfalls brandgefährlich waren die Ecken von TuS-Spieler Marco Lemke.

Zunächst verpasste Dardan Fazlija noch hauchdünn (10.), doch fünf Minuten machte es Patrick Rüth besser. Er stand bei der Ecke zwar nicht frei, stieg aber am höchsten – 1:0 für Langenholthausen (15.). Die daraus resultierende Verunsicherung bei Aue-Wingeshausen nutzten die Märkischen eiskalt aus. Über rechts wurde Deniz Akgül mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und überwand TSV-Keeper Kevin Schneider mit einem Lupfer (17.).
Von der Ahe im Pech

Aue-Wingeshausen wehrte sich, kam aber kaum zu gefährlichen Aktionen. Auch deshalb, weil die TSV-Spieler immer wieder im Abseits abgepfiffen wurden – und der Schiedsrichter im Zweifelsfall meist zu Ungunsten der „Roten“ pfiff. Und dann kam auch noch Pech hinzu: In der 35. Minute setzte sich Don von der Ahe über rechts toll durch und tunnelte TuS-Torwart Daniel Wiesenhöfer, doch der Ball wurde noch von der Linie gekratzt (35.).

Aus der Kabine kam der TSV Aue-Wingeshausen mit viel Elan und machte Druck. Echte Torchancen erspielte die Mannschaft von Trainer Marco Schneider aber nicht mehr – und in der 65. Minute war der Ofen endgültig aus.

Mit seinem zweiten Treffer nach einer Einzelaktion sorgte Akgül für das 3:0 – die Vorentscheidung, nach der die „Grünen“ leichtes Spiel und viel Spaß hatten. Dardan Fazrija (70.), Safet Tupalla (72.), erneut Akgül mit seinem dritten Treffer (80.) und TuS-Spielertrainer Michael Erzen (85.) schraubten das Ergebnis in eine für Aue-Wingeshausen bittere Höhe. Zehn Gegentore aus zwei Spielen sind Besorgnis erregend.
Gelb-Rot für Lutz Friedrich

Und dann kam noch ein Platzverweis hinzu. Nach einem rüden Einsteigen gegen Erzen sah Lutz Friedrich in der 87. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels, weshalb er Aue-Wingeshausen beim in acht Tagen anstehenden Auswärtsspiel fehlen wird.

Über weite Strecken war es jedoch ein ausgesprochen faires Fußballspiel gewesen.

TSV erlebt schwarze Stunde am Düsterloh | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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